Lasse mich, wie jedes Wochenende, in meinen Gedankenpool gleiten. Fast hätte ich notiert, dass ich ein paar „Bahnen ziehen“ werde – doch so kann man diese Tätigkeit wohl kaum bezeichnen. Denn „Bahnen schwimmen“ würde ja voraussetzen, dass es einen Beckenrand gibt und ich mich systematisch in festgelegter Richtung von einem Ausgangspunkt zu einem Zielpunkt bewege.
Doch dieser Text folgt keiner ersichtlichen Struktur. Vielleicht gleicht das Ganze sogar eher einem „Planschen“ mit verrutschter Poolnudel und Sonnenbrand auf der Stirn.
Aber immerhin: Ich bin drin. Und das Wasser ist angenehm warm.
(Dauer dieser "Übung": ca. 60 min )
Planschen deluxe – mit Chlorgeruch und ohne Richtung
Wie jedes Wochenende lasse ich mich in meinen Gedankenpool gleiten. Beinahe hätte ich geschrieben, ich würde ein paar Bahnen ziehen – doch das träfe es kaum.
Bahnen ziehen setzt ja voraus, dass es einen Plan gibt. Einen Anfang. Ein Ende. Vielleicht sogar Ehrgeiz.
Dieser Text dagegen treibt eher wie eine verlorene Poolnudel durchs Wasser – mal hier, mal da, gelegentlich untergetaucht – ziellos, aber nicht sinnlos.
aber wer weiß – vielleicht finde ich beim nächsten Tauchgang ja einen Gedanken mit Rückenschwimmer-Potenzial...
Autorenzeile:
MC_*, Denker im Wasser und Schwimmer der Ungeordnetheit, streift durch die Untiefen des Lebens. Sie taucht ein in Themen, die auf den ersten Blick unbedeutend wirken – aber genau darum geht es.

No comments:
Post a Comment