Saturday, February 28, 2026

KW 09/26

Kunst lebt (auch) durch die Wahrnehmung eines Publikums.


Saturday, February 21, 2026

KW 08/26

Are u (still) there?


Saturday, February 14, 2026

Alle Kontroverse bloß noch gesicherte Konserve? 

Wie kann man mit zwei Füßen bloß auf einem Standpunkt beharren? Zur Position gezwungen. Fluchtweg Ausweg? 

Niemand - eine Tilgung des Namens – im Englischen sogar des Körpers: no body 
No! No Body or No one? 

Ver - spreche(r) - Ver - spreche(n)
Einäugig, nicht wahr. Und es nützt auch nichts, wenn man »objektiv« dazu sagt.


Sprache, die zur Sache geworden ist: SCHRIFT

Ingeborg Bachmann: Malina, Spalt in der Wand -> verschluckt Erzählerin
Handlung nebensächlich, Form/Aufbau : Buch als Collage gestaltet (Briefe, Märchen, Gesprächsfetzen, Träume, Dialoge/Theater, Regieanweisungen)

 "A Carafe, That Is a Blind Glass", Gertrude Stein
The book has also been, however, criticized as "a modernist triumph, a spectacular failure, a collection of confusing gibberish, and an intentional hoax".

Barabara Köhler, Antrittsrede Poetikdozentur
Sie könnte … – ich aber komm mir vor wie Kafkas Affe im Käfig.

Dieser Spalt in der Kistenwand, sehen Sie, ist nicht zu durchschauen; es gibt kein Durchkommen, kein Dahinterkommen, er ist auch »mit aller Affenkraft nicht zu verbreitern«. Es ist bloß ein Nichts zwischen zwei Brettern, eine Lücke in einer ansonsten festen, undurchdringlichen Oberfläche, ein Sprung, den man sehn oder nicht sehen oder mit andern Worten: wahrnehmen kann, realisieren. Einen Sprung. Nichts Sichtbares, Greifbares, Habhaftes, nur ein geringer Abstand, eine winzige Differenz, wenig Raum zwischen zwei Brettern: inter esse

Lücken, durch die sich ein Draußen beobachten lässt und sogar mit Händen greifen, was sich davon in Reichweite befindet. Man kann den Schwanz durchstecken. Und gewiss kann man sich für vieles interessieren, was da grade zur Hand ist oder man zumindest sehen kann. Es gibt Möglichkeiten, Theater zu machen, nach dieser oder jener Seite hin etwas vorzuspielen, darzustellen, ein Bild abzugeben, Erwartungen zu erwidern, die einem von daher entgegengebracht werden: dass man etwa – im Rahmen des Möglichen – durchaus auch weiterzukommen scheint, dass man so etwas erreichen kann, dass es da Perspektiven gibt …

Saturday, February 7, 2026

Frei schreiben

frei schreiben...was bedeutet das? ich weiss nicht aber ich sehe eine Farbe 



Sunday, February 1, 2026

KW 05/26

A, B, C oder, oder, oder....
Alles beginnt mit einer Entscheidung. Oder mit der Unfähigkeit, sich ihr zu entziehen. Choices, choice, choices... Was ist es eigentlich, das du lernen willst? Wozu? Warum ist dir die Notation so wichtig? Du hörst es doch. Warum willst du es aufschreiben können, fragt der Lehrer.

Wie, warum?
Weil Gedanken und Gefühle flüchtig sind, instabil, launisch. Schreiben ist der Versuch, sie zu konservieren. Den perfekten Ton, das perfekte Wort zu finden – dass die Essenz des Beschriebenen bewahrt. Für immer. Für: die Nachwelt? aber klar...die Frage bleibt: Warum?

Aus Nostalgie? Kontrollzwang? Dem Wunsch, die Zeit zu überdauern? Verfügbarkeit in Permanenz? Ein Werk zu hinterlassen, das bleibt, wenn man selbst nicht mehr ist?

Mon cœur mis à nu. Teilen – mit wem eigentlich? Mit Menschen, die nicht darum gebeten haben?
Know your audience! probably: vom Charakter: extatisch, schwermütig , erschöpft

Hier is mein Beitrag (zur Menschheit): Notizen... Töne..eine (unbestimmte)Ansammlung von _Tragflächen und die Hoffnung, dass etwas Form annimmt, nur weil es notiert steht. 

Sitze immer noch hier in der Großstadt, die mir so zuwider geworden ist. Alles hier zu laut, zu schnell, zu grell, zu viele Menschen...Ansammlungen von Körpern...draußen wie drinnen..verdrängen sie jegliche Raum/Luft zum Atmen. (Luftgefängnis)

die Stadt aus Stein und Illusionen - Inferno der Lebenden, Wüste für die letzten Eremiten des Geistes

träume von: nebliger ferne...(yorkshire) - u cant help but feel insignificant. almost consumed by (the landscape).
verschluckt vom Horizont. Aufgelöst im Wetter..

unternehme Seelenwanderungen.. Betreten auf eigene Gefahr!
S.Plath: Die Dichterin wird das Opfer ihres unerfüllten Strebens nach der Wahrheit und dem Absoluten. Unfähig, den Kompromiss, den das Leben darstellt, zu akzeptieren.

C. Baudelaire: Er hinterlässt der Welt, die er nicht geliebt und die auch ihn zurückgewiesen hat, ein Meisterwerk. Mit ihm entsteht eine neue Form: das existenzielle Tagebuch. Wozu?

Vielleicht, weil er keine andere Wahl hatte. 

Wie auch Kafka, wahrscheinlich keine Wahl hatte. getrieben von Ängsten und dem Drang, das Groteske der Existenz darzustellen. Schreiben als Zuflucht? um der Ohnmacht des Individuums in einer Welt, die von unverständlichen Regeln, Bürokratie und dem Fehlen eines tieferen Sinns geprägt is, zumindest zeitweise zu entkommen?