Sunday, February 1, 2026

KW 05/26

A, B, C oder, oder, oder....
Alles beginnt mit einer Entscheidung. Oder mit der Unfähigkeit, sich ihr zu entziehen. Choices, choice, choices... Was ist es eigentlich, das du lernen willst? Wozu? Warum ist dir die Notation so wichtig? Du hörst es doch. Warum willst du es aufschreiben können, fragt der Lehrer.

Wie, warum?
Weil Gedanken und Gefühle flüchtig sind, instabil, launisch. Schreiben ist der Versuch, sie zu konservieren. Den perfekten Ton, das perfekte Wort zu finden – dass die Essenz des Beschriebenen bewahrt. Für immer. Für: die Nachwelt? aber klar...die Frage bleibt: Warum?

Aus Nostalgie? Kontrollzwang? Dem Wunsch, die Zeit zu überdauern? Verfügbarkeit in Permanenz? Ein Werk zu hinterlassen, das bleibt, wenn man selbst nicht mehr ist?

Mon cœur mis à nu. Teilen – mit wem eigentlich? Mit Menschen, die nicht darum gebeten haben?
Know your audience! probably: vom Charakter: extatisch, schwermütig , erschöpft

Hier is mein Beitrag (zur Menschheit): Notizen... Töne..eine (unbestimmte)Ansammlung von _Tragflächen und die Hoffnung, dass etwas Form annimmt, nur weil es notiert steht. 

Sitze immer noch hier in der Großstadt, die mir so zuwider geworden ist. Alles hier zu laut, zu schnell, zu grell, zu viele Menschen...Ansammlungen von Körpern...draußen wie drinnen..verdrängen sie jegliche Raum/Luft zum Atmen. (Luftgefängnis)

die Stadt aus Stein und Illusionen - Inferno der Lebenden, Wüste für die letzten Eremiten des Geistes

träume von: nebliger ferne...(yorkshire) - u cant help but feel insignificant. almost consumed by (the landscape).
verschluckt vom Horizont. Aufgelöst im Wetter..

unternehme Seelenwanderungen.. Betreten auf eigene Gefahr!
S.Plath: Die Dichterin wird das Opfer ihres unerfüllten Strebens nach der Wahrheit und dem Absoluten. Unfähig, den Kompromiss, den das Leben darstellt, zu akzeptieren.

C. Baudelaire: Er hinterlässt der Welt, die er nicht geliebt und die auch ihn zurückgewiesen hat, ein Meisterwerk. Mit ihm entsteht eine neue Form: das existenzielle Tagebuch. Wozu?

Vielleicht, weil er keine andere Wahl hatte. 

Wie auch Kafka, wahrscheinlich keine Wahl hatte. getrieben von Ängsten und dem Drang, das Groteske der Existenz darzustellen. Schreiben als Zuflucht? um der Ohnmacht des Individuums in einer Welt, die von unverständlichen Regeln, Bürokratie und dem Fehlen eines tieferen Sinns geprägt is, zumindest zeitweise zu entkommen?


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