Saturday, November 23, 2024

KW 47/24

"Konzeptkunst ist das Furzgeräusch der Postmoderne", steht in grossen Lettern an der Fassade eines Geschäftshauses auf der Friedrichstrasse.
Historical records show that flatulence was more than just a joke; for some, it was a livelihood.
Furzen als Beruf?
Ich gebe zu, bis vor ein paar Minuten war mir nicht einmal bekannt, dass es eine Kunstfurz-Szene überhaupt gibt. Doch die Suchmaschine klärt mich (passend zum Thema/ 'in Windeseile') darüber auf, dass das Kunstfurzen im Mittelalter am Hofe eine anerkannte Disziplin war. Als berühmter Vertreter unter den professionellen Flatulisten galt bspw. ein gewisser "Roland der Furzer", der mit seinem anal artistischen Ausatmen, erfolgreich seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte. 
Roland wurde für seine Furzperformances von König Heinrich II nicht nur monetär vergütet, sondern auch durch Grundbesitz, darunter ein Landgut östlich von London.
Im "Book of Fees" ist der meisterlich pupsender Hofnarr vermerkt unter:  "unum saltum et siffletum et unum bumbulum", roughly translating to “one jump, one whistle, and one fart” referring to a short one-person symphony of bodily noises.
Man mag angesichts dieses Themas 'die Nase rümpfen', sich angewidert abwenden oder in Ohnmacht fallen, und doch hat es dieser Roland offenbar verstanden, sein Po-tential (bzw. das seines 
Rektums) zu nutzen.

Q: What do u do for a living?
A: Furztänze für den Hochadel.


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