Saturday, August 22, 2026

KW 34/26

habe mich an die abgeschiedenheit, ruhe und den blick in den himmel gewöhnt. will nicht zurück...
aber es hilft nichts. kann nicht erneut die rückreise stornieren, den abschied revidieren, die wartenden Aufgaben verschieben... es tut weh, aber es ist jetzt so. in einer stunde geht der zug.

nur was nicht aufhört weh zu tun, bleibt im gedächtnis...glaube, dass hat Nietzsche mal gesagt...
und wie schnell man vergisst...
Wieder daheim/zu Hause: abgestandene Luft schlägt mir entgegen, in der spüle noch altes geschirr...das wasser im hundenapf hat eine gelatineartige schicht an der oberfläche ausgebildet. vertraute gegenstände umgeben mich ohne Bezug, wie verstoßene Kinder:
...
und wie schnell sich doch wieder die gewohnheit einstellt. schnelle, routinierte handgriffe vor dem zubettgehen. 
eine spinne huscht über den küchenboden. 

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